Geschwister Scholl und der Widerstand der Weißen Rose
Die Geschwister-Scholl, viele wissen hier nicht wer sie waren. Für was stehen sie heute und was macht sie aus? Und was können wir von ihnen lernen. Darum sind hier einige Informationen über das Geschwisterpaar…
Die Weimarer Republik und die Wirtschaftskrise 1929 : Die Weimarer Republik war ein Staat basierend auf der Demokratie. Trotzdem stand sie in der Kritik wegen dem Versailler Vertrag. Viele Deutsche fanden die Voraussetzungen des Vertrages schlecht und wollten Rache für den 1 Weltkrieg. Das nutzte später auch die NSDAP für ihren Aufstieg- Die NSDAP, also die Nazis unter Adolf Hitler, machten z.B. die Juden zum Sündenbock, manipulierten die Personen auch durch Sprache, gaben einigen Deutschen auch Hoffnung.
Kindheit in Ulm: Obwohl der Vater von den Geschwistern Scholl, Robert Scholl, komplett gegen die NS-Partei war, waren die Geschwister Scholl am Anfang begeistert von Hitlers Politik. Sophies Vater arbeitete als Rechtsberater in Ludwigsburg. Die Schule fiel Sophie Scholl ziemlich leicht. Sophie und ihre Geschwister waren sogar Mitglieder der Hitlerjugend (HJ) und des Bund deutscher Mädel (BDM), als diese noch freiwillig waren, später wurden sie zur Pflicht.
Rassenwahn und Judenverfolgung: Nach dem Nürnberger Gesetz wurde 1935 ein Gesetz zum Schutz deutschen Blutes angenommen, das heißt, dass ein Verbot aufgestellt wurde, dass Juden und Nichtjuden nicht heiraten durften (Rassenwahn). Man schuf eine Art Form „Wir gegen die“ für die Nazi-Propaganda. Juden wurden verfolgt wegen ihrer Religion, sie wurden in KZ gebracht und da haben sie unter sehr schlechten Bedingungen bis zum Tod gearbeitet. Die Judenverfolgung war somit auch für die Wirtschaft ein wichtiger Bestandteil.
Der 2 Weltkrieg 1939 bis 1945: War ein Krieg während 1939 bis 1945 der Krieg wurde besonders bekannt für die Schlacht um Stalingrad, Hiroshima, die Besetzung von Paris in wenigen Monaten aber auch die Besetzung von den Niederlanden und Belgien. Das ist nur ein kurzer Überblick. Für mehr und vollständige Informationen schaut mal bei Wikipedia rein oder besorgt euch ein Buch in der Schulbibliothek.
Reichsarbeitsdienst: 1940 fürchtete sich Sophie Scholl vor dem Reichsarbeitsdienst. Das war ein ziemlich anstrengender Pflichtdienst, der nach dem Schulende für den Staat geleistet werden musste. Doch dann hörte Sophie Scholl, dass sie auch eine Ausbildung machen kann und dass sie als Arbeitsdienst gewertet wird.
Studium in München: Sophie Scholl studierte in der Universität Biologie und Philosophie. Sie studierte diese Fächer, um sich mit dem Leben und Denken zu beschäftigen. Sie bildete einen Freundeskreis mit den Freunden ihres Bruders: Alexandar Schmorell, Willi Graf und Christoph Probst. Sie hörten verbotene Musik und lasen verbotene Literatur.
Verschiedene Jugendwiderstände: Es gab verschiedene Jugendwiderstände, meist waren sie aber klein, möglicherweise waren es Prügeleien usw. Eine weitere bekannte Gruppe war dj.1.11, mit der Hans Scholl sympathisierte. Aber am bekanntesten wurde die Weiße Rose.
„Aufruf an alle Deutsche“ das fünfte Flugblatt: Ende Januar erscheinet das fünfte Flugblatt. Die Weiße Rose meinte mit dem Flugblatt deutlich, dass Hitler den Krieg nicht gewinnen und nur verlängern kann.
Herstellung und Verteilung des neuen Flugblattes: Die Herstellung der Flugblätter war sehr anstrengend, sie benutzten das Hektografen-Gerät. Nach dem Druck mussten alle Flugblätter adressieret werden. Sie tippte die Adressen mit der Schreibmaschine ein, um ihre Handschrift zu verbergen. Dann verschickten sie die Flugblätter überall hin.
Die Jubiläumsfeier der Universität: 1942 feierte die Universität 470 jähriges Bestehen. Ein Nazi-Gauleiter hielt eine Rede. In der Rede sagte der Gauleiter, dass die Studentinnen und Studenten auf den Kosten deutscher Arbeiter studierten. Besonders das Frauenstudium kritisierte er stark. Viele Studentinnen verließen den Saal empört. Ein paar Tage später entschuldigte sich der Gauleiter.
Das sechste und letzte Flugblatt: Im Jahr 1943 wurde das letzte Flugblatt verteilt. Das Thema war die Schlacht bei Stalingrad. Sie nutzten Angst und Trauer, um zum Widerstand zu motivieren. Zu diesem Zeitpunkt fand auch das „Schicksalsmoment“ von Sophie Scholl statt. Sie stieß einen Stapel voll Flugblätter auf den Hof. Das war kein Versehen das war ein Akt von Inszenierung das war die maximale Wirkung, doch der Hausmeister sah die Aktion. Die Verhaftung folgte daraufhin….
Die Verhaftung: Ein Teil der weißen Rose wurde ins Verhörer geschickt. Hans Scholl gab sich als schuldig, daraufhin schwieg Sophie Scholl und gab nix mehr Preis. Nach nur 4 Tagen am 22.02.43 erhielten die Geschwister Scholl die Todesstrafe und wurden hingerichtet.
Später in der Nachwelt: Heute steht Sophie Scholl als Ikone für Zivilcourage und moralisches Gewissen. Sie ist das Bild für Wiederstand gegen das Nazi-Regime. Ihre Schwester Inge Scholl veröffentlichte eine Biografie über Sophie Scholl. Ende 1943 wurde das 6. Flugblatt in England neu gedruckt und in britischen Flugzeugen in großen Mengen über Deutschland abgeworfen.
