Deadend Madness: Die Jugendbuch-AG veröffentlicht achtes Buch ***mit Gewinnspiel***

Durch die Corona-Pandemie hat es etwas länger gedauert, doch nun ist es da: das achte Jugendbuch der Jugendbuch-AG des Geschwister-Scholl-Gymnasiums „DEADEND MADNESS“.

In durchgetakteten und normierten Zeiten steigt der Drang auszubrechen, anders zu sein, einfach einmal etwas Verrücktes zu machen. Überdrehte, verrückte aber dabei gleichzeitig auch spannende Charaktere sind seit Jeher faszinierend – sei es im Film oder in der literarischen Welt. Man denke an den Joker, Gollum, Bellatrix Lestrange oder den verrückten Hutmacher. Im nun bereits achten Buch der Jugendbuch-AG sind wir auf dem Abstellgleis angekommen. Endstation. Nichts geht mehr. Also gilt es, alle Register zu ziehen.

„Jeder hat nur einen kleinen Funken Verrücktheit in sich. Man darf ihn nicht verlieren.“

Robin Williams

Und in diesem Buch lassen wir unserer Verrücktheit freien Lauf. Steigt ein, lauscht den Geräuschen, irgendwann wird es dunkel und nach dem Tunnel ist es so weit. Willkommen in … Deadend Madness!

Noch gibt es ein paar Exemplare des Jugendbuchs. Die Ausgabe kostet 4 € und ist bei Herrn Langhorst persönlich zu erhalten.

Mach mit bei unserem Gewinnspiel!

Wir verlosen eine Ausgabe von „Deadend Madness“. Um das Buch zu gewinnen, musst du Folgendes machen:
Schreibe uns eine Email bis zum 15. Dezember 2020 an die folgende Adresse: schollz.redaktion@gsgb.eu. Nenne deinen Namen und wie du unser neue Homepage findest.

Mit etwas Glück ziehen wir deinen Namen auf dem Lostopf!
Viel Erfolg!

Eine exklusive Leseprobe aus der Geschichte

„So beherrschen Sie die Welt in zwei Jahren (nicht!)“ von Jana Engel

„Derweil saß der andere Weihnachtsmann am anderen Tisch in der anderen Ecke des Raumes neben einem Werwolf. Das mag vielleicht verschreckend klingen, aber dieser Wolf war nicht mehr ganz bei Sinnen. Die Wärter hatten ihm eine Narkose verpassen müssen und irgendetwas an den Wirkstoffen war wohl noch nicht ganz ausgereift gewesen. Jeden Tag aufs Neue fragten sich die Sträflinge, warum sich die Wärter überhaupt die Mühe machten, ihn zum Frühstück zu schaffen, wo doch klar war, dass der Wolf keinen Happen essen würde. Sein Fell war zerzottelt, seine überdimensionale Zunge streckte aus dem Maul heraus und das Seltsamste war: Sein Kopf lag mit dem Gesicht nach unten da, wo sich bei anderen Leuten der Porridge befand. Aber heute passierte etwas Merkwürdiges. Mit einem leisen „Mrrrrrrrrrrrrfeleprrrrrf“ setzte sich der Werwolf auf. Seine Augen waren verschlossen und die Zunge immer noch draußen. Aber er saß. Der Weihnachtsmann war bei den Geräuschen aufgesprungen, in die Ecke des Raumes gelaufen und hielt sich die Augen zu. Eine Wärterin kam zu ihm und sagte, er solle sich beruhigen, denn der Wolf schlafe noch. Außerdem murmelte sie: „Er kann dich auch sehen, wenn du ihn nicht siehst“, und setzte den bartlosen Häftling wieder auf seinen Stuhl. Dieser hatte sich schon wieder beruhigt, als er die schnarchenden Geräusche des Wolfes vernahm und sah den Wolfsmann genauer an. Eigentlich sah er aus wie ein zotteliger Hund mit menschlicher Körperform. Dann betrachtete er die Zunge des Werwolfes. Wie lang die wohl war? Er nahm all seinen Mut zusammen und stupste ihn an. Keine Reaktion. Nun schlug er ihm kumpelhaft auf die Schulter. Keine Reaktion. Er schlug etwas doller. Keine Reaktion. Er gab ihm eine Schelle. Keine Reaktion. Jetzt hatte er genug geprüft und spreizte seinen Daumen und Zeigefinger. Wie eine Pinzette grabschte er damit nach der rosafarbenen Zunge des Werwolfes. Er zog. Gute zehn Zentimeter hatte er schon. Er zog weiter. 20, 30, 40, 50, 60… Plötzlich öffnete der Wolf seine Augen. „Fer fieht fa an feiner Funge???“, sagte er. „Äh fich. Ich meine ich“, sagte der Weihnachtsmann.“

1 Kommentar

  • Echt tolle Geschichte. Und ein Weihnachtsmann, der einem Werwolf die Zunge aus dem Maul zieht ist sehr lustig.

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