Kunst & Kultur / Lifestyle

Steckbrief: Wie man sich gut um ein Haustier kümmert

Viele wollen ein Haustier haben, aber wie kümmert man sich eigentlich gut um ein Haustier?

Hier ein Steckbief, wie man sich um bestimmte Haustiere kümmert:

Hunde

  • Auslauf: 15 bis 45 Minuten Auslauf mit spielerischen und ruhigen Phasen. Zwei große Runden pro Tag für erwachsene Hunde.
  • Das dürfen sie nicht fressen: Schokolade, Avokado, rohes Schweinefleisch, Alkohol, Trauben, Pilze, Nachtschattengewächse, Makadamia Nüsse, bittere Mandeln, Zwiebelgewächse, rohes Eiweiß, Koffein
  • Das können sie schwer vertragen: Kohlgemüse, kalte Nahrung, Getreide bei Glutenunverträglichkeit, Milch
  • Das können sie in Maßen fressen: Banane, Rote Bete, Melone, Nudeln, gekochter/gedämpfter Blumenkohl, Reis, Ananas, Käse, Brot
  • Das können sie sicher fressen: Fisch, Erdbeere, Quark Hüttenkäse, Karotten, gekochte Kartoffel, gekochtes Ei, Rindfleisch, Lammfleisch, Hirschfleisch, Geflügelfleisch, Gurke, Apfel, Granatapfel, Hundefutter, wie man es z. B. in einer Zoohandlung findet
  • Pflege: Regelmäßiges Bürsten (kurzhaarige Hunde müssen nicht so oft gebürstet werden wie langhaarige Hunde), Baden nur wenn es nötig ist, Pfoten nach jedem nassen Spaziegang reinigen, tägliche Zahnreinigung z.B. Zähneputzen und darauf achten, dass die Leckerlis und Kauartikel zuckerfrei sind.
  • Zubehör: Schlafplatz für den Hund, Beschäftigung für den Hund (z.B. Kauspielzeug)

Katzen

  • Auslauf: Katzen brauchen tägliche Bewegung, um glücklich und gesund zu leben. Außerdem sollte man mit den Katzen spielen.
  • Das dürfen sie nicht fressen: Schokolade, Steinobst, Thunfisch (in großen Mängen), rohes Schweinefleisch, Leber, rohe Kartoffeln, Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Weintrauben, Milchpodukte, Avocado, Kohl, Hülsenfrüchte, Kakao, Kaffee, Milch
  • Das dürfen sie fressen, wenn es gekocht wurde: Reis, Gries, Haferflocken, Karotten, Brokkoli, Spargel, Spinat, Fisch, Rinderhackfleisch, Hühnerbrust
  • Das dürfen sie fressen: Fisch (Gräten entfernen, Süßwasserfisch niemals roh), Frischfleisch (außer Schweinefleisch) ohne Gewürze gekocht oder angebraten, Katzengrass, Katzenminze, Katzenfutter wie man es z.B. in einer Zoohandlung findet.
  • Pflege: Vor allem langhaarige Tiere sollten regelmäßig gebürstet oder gekämmt werden. Bei der Fellpflege kann die Katze gleichzeitig nach Hautparasiten, wie Zecken oder Flöhen, abgesucht werden. Der Katzenhalter sollte auch regelmäßig nach den Zähnen und Ohren der Katze schauen. Bei der Zahnreinigung hilft Trockenfutter, kann aber die regelmäßige Zahnpflege nicht ersetzen.
  • Zubehör: Schlafplatz für die Katze, Beschäftigung für die Katze (z.B. Kratzbaum)

Trotz all der Tipps ist eine Information weiterhin zu berücksichtigen: Alle unterschiedlichen Arten von Haustieren haben besondere Bedürfnisse, die zusätzlich berücksichtigt werden müssen. Z.B. brauchen Border Collies mehr Auslauf als Chihuahuas.

Zusatzinformation

Avocado ist nicht gut für viele Tierarten, weil es Persin, ein Fettsäurederivat enthält, das giftig für viele Tierarten ist. Außerdem kann der hohe Fettgehalt von Avocados bei Hunden und Katzen zu Magen-Darm-Problemen und bei Hunden zur Pankreatitis führen.

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