Interviews / Schulinterne Neuigkeiten

Neue Lehrkräfte am GSGB! – Kurzportraits

Seit diesem Schuljahr (2021/2022) sind neue Lehrende an unserer Schule. Vier von ihnen haben sich gemeldet, um Kurzportraits von sich erstellen zu lassen und ich habe sie zu kurzen Interviews eingeladen.

Und hiermit stelle ich vor:

Jeanette Buhs

  • Fächer: Französisch und Sport
  • Wie alt sind Sie?
    „Ich bin 27 Jahre alt und war bereits in der Schulzeit ein halbes Jahr in Frankreich (später in der Universität auch nochmal sieben Monate), sodass ich direkt nach der Schule mein Studium begonnen habe und demnach wieder sehr schnell und auch gerne an die Schule zurückgekommen bin.“
  • Was ist Ihnen im Unterricht wichtig?
    „Ich glaube, dass im Unterricht, neben der fachlichen Seite, vor allem die Lernatmosphäre wichtig ist. Für die Lehrkräfte, aber auch für die Schüler:innen. Die Atmosphäre sollte angenehm, respektvoll und auch mal lustig sein können. Lernende sollten keine Angst davor haben, Fehler zu machen und sollten sich im Unterricht, vor allem im Fremdsprachenunterricht, ausprobieren können.“
  • Was muss man als Schüler:in über Sie wissen?
    „Das ist eine interessante Frage. Manchmal denke ich, dass die Lernenden auch die „normale“ Person hinter der Lehrkraft sehen sollten. Ich treffe mich am Wochenende gerne mit Freunden, gehe laufen und finde es großartig auch einfach mal „Nichts“ zu machen oder eben nicht an die Schule zu denken ;).“
  • Was schätzen Sie besonders an Ihren Unterrichtsfächern?
    „Meine Unterrichtsfächer Französisch und Sport schätze ich beide sehr. Besonders die Unterschiede, die sich im Alltag zeigen, sind für mich wirklich besonders. Es beginnt bereits mit den Räumlichkeiten. Im Französischunterricht sitzen alle Schüler:innen an ihrem Platz und wir erkunden gemeinsam die, für mich, fantastische Sprache Französisch. In diesem Fach kann ich so den Schüler:innen eine Tür zu einem anderen Land und einer anderen Kultur öffnen. Im Sportunterricht hingegen kann man sich etwas mehr auspowern, ich kann mich durch die kurzen Sportpausen auch mal auf einer anderen Ebene mit den Lernenden unterhalten und ich kann vor allem auch die soziale Komponente der Klassengemeinschaft durch den Sport fördern.“
  • Mit welcher bekannten Person würden Sie gern mal ein Gespräch führen?
    „Das ist eine Frage, die nicht einfach zu beantworten ist. Es gibt recht viele bekannte Personen, mit denen ich gerne sprechen würde. Ob Sophie Scholl oder Stromae, um ihre Geschichte näher kennenzulernen. Letztendlich würde ich gerne mit Katarina Witt ein Gespräch führen. Mit fünf Jahren habe ich mein Hobby Eis- und Rollkunstlauf für mich entdeckt und liebe es seitdem (heute als Trainerin und nicht mehr als aktive Läuferin). Katarina Witt war seitdem ein großes sportliches Vorbild und auch ihre Einstellung sowie die Ansichten finde ich sehr interessant, sodass ich gerne mit ihr ein Gespräch führen würde.“

Anne Schulte

  • Fächer: Biologie und Religion
  • Wie alt sind Sie?
    „Ich bin 27 Jahre alt.“
  • Was ist Ihnen im Unterricht wichtig?
    „Selbstverständlich steht das SchülerInnen-Interesse im Mittelpunkt meines Unterrichts. Mein Ziel ist es, meine SchülerInnen „abzuholen“ und sie durch vielfältige, hoffentlich Interesse-weckende Unterrichtsmethoden für das Thema zu gewinnen. Grundsätzlich ist es wichtig, dass man an dem, was man tut, Freude hat und dass miteinander gearbeitet wird – sowohl die SchülerInnen untereinander als auch die SchülerInnen mit mir und ich mit ihnen.“
  • Was schätzen Sie besonders an ihren Unterrichtsfächern?
    „An Bio mag ich, dass man alltägliche Phänomene und Themen aufgreifen und zusammen mit den SchülerInnen aufdröseln und folglich (er)klären kann. Mithilfe von naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen, die man im Unterricht anwendet, kann man ganz leicht das naturwissenschaftliche Interesse der SchülerInnen wecken.
    An Reli schätze ich, dass es so frei gestaltbar ist und man die SchülerInnen auf einer ganz anderen, viel persönlicheren Ebene kennenlernen kann.“
  • Mit welcher bekannten Person würden Sie gern mal ein Gespräch führen?
    „Uff… gute Frage. Vermutlich mit Eminem.“

Thomas Pfaffenrot

  • Fächer: Sport und Latein
  • Alter: 28
  • Lebensmotto:
    „Food is life – Während des Essens denke ich immer schon an das nächste Essen.“
  • Was ist Ihnen im Unterricht wichtig?
    „Mir ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler bei mir Spaß haben. Wer Spaß an einer Sache hat, lernt gerne. Außerdem sollen sich die Schülerinnen und Schüler bei mir im Unterricht wohlfühlen. Mit einem humorvollen Umgang versuche ich dazu beizutragen.“
  • Was schätzen Sie besonders an Ihren Unterrichtsfächern?
    „Im Sportunterricht können sich alle auspowern und ihren Bewegungsdrang ausleben. Daher bin ich großer Fan davon, den Unterricht bewegungsintensiv zu gestalten.
    Außerdem schätze ich den sportlich-lockeren Umgang im Sportunterricht sehr.
    Im Lateinunterricht können die Schülerinnen und Schüler ihre Stärken unterschiedlich einbringen: Manche lieben die Auseinandersetzung mit der Grammatik, andere übersetzen sehr gerne, wieder andere zeigen ihre Stärke in der Interpretation eines Textes und wieder andere verfügen über ausgeprägte historische und kulturelle Kenntnisse der Antike.“
  • Was muss man als Schüler:in über Sie wissen?
    „Ich habe nicht jeden Tag 110% Energie und gute Laune. Es gibt auch Tage, an denen ich nur die 100% erreiche.“

Jennifer Solakis

  • Fächer: Spanisch und Deutsch
  • Wie alt sind Sie?
    „Ich bin 28 Jahre alt und hoffe daher, dass das mit dem Hineinversetzen in die Schüler:innen-Perspektive (noch) ganz gut klappt ;)“
  • Was ist Ihnen im Unterricht wichtig?
    „Wichtig ist mir, dass in meinem Unterricht Freude und Lernen verknüpft werden und im Optimalfall eine Freude am Lernen entsteht. Natürlich ist das nicht für alle bei jedem Thema möglich, aber ein Versuch ist es allemal wert.
    Am wichtigsten finde ich, dass alle sich im Klassenraum wohl fühlen und jede:r über alles sprechen kann.“
  • Was muss man als Schüler:in über Sie wissen?
    „Ich nehme meine Aufgabe als Lehrerin sehr ernst – bin aber gleichzeitig natürlich auch nicht 24 Stunden am Tag Lehrerin. Ich verstehe (meistens) Spaß, wünsche mir aber auch, dass meine Schüler:innen ein wenig Ernsthaftigkeit mit in meinen Unterricht bringen. Wie bei der anderen Frage bereits angedeutet, sollte es immer ein Mix aus Humor und Ernsthaftigkeit sein. Gleichzeitig versuche ich stets, mich in die Lage meiner Schüler:innen zu versetzen und herauszufinden, wie ich meinen Unterricht möglichst nah an ihren Interessen und motivierend für sie gestalten kann.“
  • Was schätzen Sie besonders an ihren Unterrichtsfächern?
    „Meine Unterrichtsfächer Deutsch und Spanisch sind zwar beides sprachliche Fächer, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Die deutsche Sprache sprechen viele wie selbstverständlich und bilden alle Formen quasi automatisch. Wenn sie die Formen dann aufdröseln müssen, wird es teilweise erst kompliziert. Im Spanischunterricht ist es eigentlich genau umgekehrt: Wir lernen die Sprache in der Regel aus diesem theoretischen Blickwinkel heraus direkt mit den korrekten Formen. Beides hat so seine Schokoladenseite – vor allem fasziniert mich das, was entsteht, wenn die Schüler:innen kreativ mit Wörtern arbeiten, probieren und schaffen dürfen.
    Außerdem finde ich die Idee wahnsinnig toll, dass die Schüler:innen im Spanischunterricht dazu befähigt werden, sich in spanischsprachigen Ländern zurechtfinden zu können, also etwas überaus Praktisches lernen. Da ich selbst zu Schul- und Studienzeiten für 2 Monate in Buenos Aires und für 10 Monate in Sevilla gelebt habe, versuche ich natürlich auch immer ein stückweit die Kulturen in den Unterricht zu bringen und das Interesse der Schüler:innen für Austausche oder Ähnliches zu wecken – ich kann es nur empfehlen!“
  • Mit welcher bekannten Person würden Sie gern mal ein Gespräch führen?
    „Gerne mit Menschen, die für etwas Sinnvolles bekannt sind. Zum aktuellen Zeitpunkt wäre sicherlich ein Gespräch mit Kristina Lunz, einer Autorin, die sich mit feministischer Außenpolitik auskennt, besonders interessant und relevant.“

Herzlichen Dank an Frau Buhs, Frau Schulte, Herr Pfaffenrot und Frau Solakis. 🙂

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